Eselmuseum

1. Thüringer Eselmuseum

Im thüringischen Städtchen Ebeleben, direkt an der B249 befindet sich eines der kleinsten und einzigartigsten Museen Deutschlands, das Eselmuseum, dass am Freitag, den 16. Mai 2008 eröffnet wurde. Zu finden ist es leicht. Am Hinweisschild Kirche Sankt Marien abbiegen und auch ein kleiner Parkplatz ist vorhanden. Man muss allerdings etwas aufpassen, weil die Abfahrt zwischen zwei Kurven liegt.

Das Museum steht auf dem Geländer der katholischen Kirche Sankt Marien und wird auch von Pfarrer Otto Thonhofer betreut. So genau hat er die in vielen Jahren gesammelten Exponate nicht gezählt. Er schätzt die Zahl auf 80 bis 100 Stück. Das beste aber: Es gibt eben auch zwei Esel (besser "Eselinnen", die natürlich Stuten sind). Die "Damen" Anna und Gyppsie lassen sich übrigens sehr gerne kraulen und sind sehr zutraulich.

Richtige Öffnungszeiten hat das kleine Museum nicht ausgewiesen. Ranfahren und einfach mal bei Pfarrer Thonhofer klingeln. Auf Nummer sicher gehen Sie allerdings, wenn man vorher anruft, unter 036020/72865 oder bei der Stadt Ebeleben unter 036020/70013.
Postanschrift:
Eselmuseum, Sondershäuserstraße 10
99713 Ebeleben



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Pfarrer Otto Thonhofer mit seinen beiden Eselsdamen. Man sieht ihm förmlich an, dass er Freude beim Umgang mit den Tieren hat. In seiner Sammlung finden sich Bilder, Figuren und Texte, auch auch zur Haltung und Pflege der Esel gibt es viele Hinweise. Und er steht da gern im Gespräch Rede und Antwort.
Der Pfarrer und seine Esel Ausstellungsstücke


Dieses Exponat, ein Tragesattel aus Albanien, wurde in der dortigen Region für den Transport von Personen, als auch von Lasten eingesetzt. Bei diesem Eselswagen ist das Fahrgestell noch original, nur der Aufbau musste erneuert werden.
Tragesattel aus Albanien Eselwagen mit neuem Aufbau


Aber nicht nur Esel finden man bei Pfarrer Thonhofer. Auch zwei Alpakas kann man bewundern. Selbst vor seiner Kirche steht eine Statue mit einem Esel.
Alpaka Kirche Sankt Marien mit Eselstatue


Stolz ist Pfarrer Thonhofer, dass im Zirkus Herkules sogar ein großes Poster mit einem Esel zur Verfügung gestellt hat. Nur gegen eines wehrt er sich ganz heftig: Esel als dumm und störrisch zu bezeichnen. So eine Bezeichnung ist nur eine Spiegelung des Menschen, wie er es sieht. Wenn man den Esel als Tier achtet, so Thonhofer, dann kann man mit ihn machen, was man will. Pfarrer Thohofer bedauert, dass Esel oft zur Belustigung gezeigt werden, denn als interessantes Tier.

Hinweis:
Wenn Sie schon das Eselmuseum besuchen, machen Sie unbedingt gleich noch einen Abstecher in den Schlosspark Ebeleben. Diese barocke Schmuckstück wird gerade aufwendig saniert, ist aber auch in weiten Teilen schon zu besichtigen. Wenn Sie aus Richtung Sondershausen auf der B249 gekommen waren, gleich noch 200 m weiter hinter der Brücke rechts abbiegen und nach gut 400 m sind Sie schon am Ziel. Wenn Sie aus Richtung Bad Langensalza kamen, müssen Sie halt noch ein kleines Stück wieder zurück.



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